{"id":757,"date":"2016-01-05T19:09:11","date_gmt":"2016-01-05T18:09:11","guid":{"rendered":"https:\/\/linux4afrika.de\/?p=757"},"modified":"2017-03-09T19:20:25","modified_gmt":"2017-03-09T18:20:25","slug":"willkommen-bei-turkish-airlines","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/linux4afrika.de\/?p=757&lang=de","title":{"rendered":"Willkommen bei Turkish Airlines"},"content":{"rendered":"<p>Wir hatten es bef\u00fcrchtet: in Nairobi angekommen warteten wir vergeblich auf unser Gep\u00e4ck. Dabei hatte es eigentlich ganz gut begonnen. Die Versp\u00e4tung beim Abflug in Z\u00fcrich wurde flugs aufgeholt und wir hatten somit 2.5 Std f\u00fcr den Transfer am Flughafen Istanbul. Da man den Transferbereich dort deutlich ausgebaut hatte (keine lange Schlangen beim Check-Through) konnten wir die restliche Wartezeit entspannt bis zum Abflug nach Kenia verbringen. Nach Mitternacht hob unser Flieger nach Nairobi ab. Wegen der Enge konnten wir aber nicht schlafen, denn das Flugzeug war nahezu voll besetzt und, im Gegensatz zum Flug von Z\u00fcrich, die Beinfreiheit noch weiter eingeschr\u00e4nkt. Der Anspruch von Turkish, die beste Airline Europas zu sein, beschr\u00e4nkt sich offensichtlich auf diesen Kontinent, und das Gep\u00e4ckmanagement am Flughafen ist hiervon ganz sicher ausgenommen.<\/p>\n<p>Sr. Rosa musste dementsprechend lange am Flughafen auf uns warten, denn wir mussten ja noch unsere Daten f\u00fcr die Suche nach dem Gep\u00e4ck bei Swissport hinterlegen. Gl\u00fccklicherweise waren wir Nr. 3 in der Schlange (HP und Michael hatten sich fr\u00fchzeitig zum Schalter begeben, w\u00e4hrend Stefan am Gep\u00e4ckband noch auf ein Wunder hoffte) und konnten von Sr. Rosa nach ca. 2 Stunden \u201cin Empfang\u201d genommen werden. Die Fahrt nach Ruaraka auf der dreispurigen Autobahn, die zeitweise siebenspurig benutzt wurde, dauerte nochmals gut eine Stunde durch den Dauerstau nach Nairobi hinein.<\/p>\n<p>In Ruaraka wurden wir von Sr. Maria und sp\u00e4ter den \u00fcbrigen Sisters freundlich begr\u00fc\u00dft. Nach der Zimmerzuteilung und einem zweiten Fr\u00fchst\u00fcck ging es auf einen kurzen Rundgang in den Computerraum, um eine Bestandsaufnahme zu machen. Der Computerraum selbst sah noch genau so aus, wie ihn Michael bei seinem Besuch im letzten Jahr &#8217;15 in verlassen hatte. Lehrer Charles und Stefan begannen, die VGA- mit DVI-Kabeln auszutauschen und die noch leistungsschw\u00e4cheren Computer mit zus\u00e4tzlichem Speicher auszustatten. W\u00e4hrend dessen machten sich HP und Michael daran, den Server nebst Backup neu zu installieren und zu konfigurieren. Diese Arbeiten dauern am zweiten Arbeitstag noch an.<\/p>\n<p>Es wurde abgesprochen, im zweiten Klassenzimmer wieder einige Computerpl\u00e4tze einzurichten, die dann aber nicht f\u00fcr die IT-Schulung (Umgang mit Computern), sondern f\u00fcr den Anwendungsbereich der reichen Edubuntu-Software benutzt werden soll.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem werden im Lehrerzimmer neben den vorhanden (schrottreifen) Windows-Computern drei Linux-Arbeitspl\u00e4tze mit der Wikipedia eingerichtet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir hatten es bef\u00fcrchtet: in Nairobi angekommen warteten wir vergeblich auf unser Gep\u00e4ck. Dabei hatte es eigentlich ganz gut begonnen. Die Versp\u00e4tung beim Abflug in Z\u00fcrich wurde flugs aufgeholt und wir hatten somit 2.5 Std f\u00fcr den Transfer am Flughafen Istanbul. 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