{"id":720,"date":"2016-01-11T18:14:57","date_gmt":"2016-01-11T17:14:57","guid":{"rendered":"https:\/\/linux4afrika.de\/?p=720"},"modified":"2017-03-09T19:21:41","modified_gmt":"2017-03-09T18:21:41","slug":"nach-chesongoch-ueber-stock-und-stein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/linux4afrika.de\/?p=720&lang=de","title":{"rendered":"Nach Chesongoch \u00fcber Stock und Stein"},"content":{"rendered":"<p>Fr\u00fchstart! Um 6 Uhr morgens fuhr ein Wagen von Ruaraka ab in Richtung Norden. Die Fahrgemeinschaft: Peter (der Fahrer), Sr. Maria, Michael, Stefan, und jede Menge Computerkram. Der Wagen wurde schon am Vorabend gepackt, was uns 30 Min. zus\u00e4tzlichen Schlaf bescherte. Endstation: Chesongoch in Kenias Rift Valley.<\/p>\n<p>Schon w\u00e4hrend den ersten paar Stunden Fahrt sahen wir am Stra\u00dfenrand Zebras, Antilopen und Affen, sowie eine atemberaubende Landschaft. Eine sch\u00f6ne Abwechslung zum kenianischen Verkehr, der Michael den ganzen Tag \u00fcber Kopfzerbrechen bereitete, besonders in Sachen \u00dcberholverhalten.<\/p>\n<p>Kurze Kaffeepause in Nakuru, dann ging die Reise weiter in Richtung Eldoret. Dort hatten die Schwestern einen Jeep f\u00fcr uns organisiert, der uns dann weiter nach Chesongoch brachte. Nur waren Sr. Paulina und der n\u00e4chste Fahrer, Anthony, mit dem Wagen noch beim Einkaufen, als wir ankamen. Die Eink\u00e4ufe f\u00fcllten dann nat\u00fcrlich den ganzen Laderaum, und es musste umgepackt werden. Die ganze \u00dcbung hat uns in Sachen Zeit ein klein wenig zur\u00fcckgesetzt, aber nicht allzu viel, so dass wir noch bei Tageslicht ankamen.<\/p>\n<p>Sr. Catherine vom Konvent in Eldoret ist \u00fcbrigens eine gl\u00fchende Linux-Verfechterin, wegen der Schnelligkeit und Virenresistenz. Vielleicht kriegen wir die Schule in Kimumu ja auch noch \u00fcberzeugt.<\/p>\n<p>Auf jeden Fall konnten wir uns erst mal etwas die Beine vertreten und zu Mittag essen, ehe die Reise weiterging. Da Sr. Paulina und Peter auch mitfuhren, waren wir zu sechst in einem Wagen. Wie gesagt: es ging \u00fcber Stock und Stein. Die Landschaft mit der Vielfalt an B\u00e4umen, bl\u00fchenden Str\u00e4uchern und Blumen entsch\u00e4digte f\u00fcr das Gehoppele auf der Dirtroad. Die Kr\u00f6nung war allerdings eine Umleitung von der Dirtroad auf eine \u201every dirty road\u201c &#8211; einspurig, voller L\u00f6cher und bei Gegenverkehr kam man wirklich ins Schwitzen, und nicht nur von der hei\u00dfen Schw\u00fcle im Rift Valley. Da m\u00f6chte man nicht bei Regen oder in der Nacht fahren m\u00fcssen, doch Anthony kannte offensichtlich jeden Stein und die Schleichwege, um den Stra\u00dfenarbeiten zu trotzen.<\/p>\n<p>In Chesongoch angekommen, wurden wir von Sr. Lucy freudig begr\u00fc\u00dft. Nach Bezug der Zimmer wurden noch die Computer und Bildschirme ausgeladen, bevor es zum Abendessen ging. Strom hatten wir keinen, abgesehen vom Licht, das durch die Solaranlage gespeist wurde. Chesongoch ist ein Eldorado f\u00fcr Mango-Liebhaber und Papaya-Freunde. Davon werden wir sicher ein paar mitnehmen.<\/p>\n<p>Der Ersatz der alten Computer wurde am n\u00e4chsten Tag vorgenommen \u2013 da hatten wir Strom (sonst h\u00e4tte der Generator angeschmissen werden m\u00fcssen). Da wir alles in Ruaraka vorbereitet hatten, war die einzige H\u00fcrde der Installation der Kampf mit dem Netzwerk (es musste neu verlegt werden) und den wackligen Steckdosen. Aber letztlich wurden beide R\u00e4ume neu eingerichtet und sind nun funktionsf\u00e4hig. So funktionsf\u00e4hig, dass zwei kleine Jungs, die vorher noch nie einen Computer in den Finger hatten, nach kurzer Einweisung in die Ger\u00e4te die Spiele \u00f6ffneten und freudig ein TUX-Race nach dem anderen spielten.<\/p>\n<p>Am Abend wurde den Sisters (alle kamen!!) die neue Installation vorgef\u00fchrt, einige kleinere \u00dcbungen gemacht (Wikipedia, Libreoffice, VLC), und nat\u00fcrlich die Mediapower der Computer demonstriert. Wir k\u00f6nnen sagen, dass die Verantwortlichen f\u00fcr den Computerraum (Srs. Lucy und Angela) hellauf begeistert waren und uns und unseren Spendern herzlich danken. Es ist geplant, die Einrichtung auch anderen Schulen in der n\u00e4heren Umgebung von Chesongoch zug\u00e4nglich machen. Die Aktion war ein voller Erfolg. Der alten Maschinen und Bildschirme wurden zum Recyceln nach Ruaraka zur\u00fcckgebracht. <\/p>\n\n\t\t<style type=\"text\/css\">\n\t\t\t#gallery-1 {\n\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-item {\n\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\twidth: 25%;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 img {\n\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-caption {\n\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t}\n\t\t\t\/* see gallery_shortcode() in wp-includes\/media.php *\/\n\t\t<\/style>\n\t\t<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-720 gallery-columns-4 gallery-size-thumbnail'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/linux4afrika.de\/?attachment_id=721'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/linux4afrika.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/img_2016-01-11_Cheso1-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/linux4afrika.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/img_2016-01-11_Cheso1-150x150.jpg 150w, https:\/\/linux4afrika.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/img_2016-01-11_Cheso1-90x90.jpg 90w, https:\/\/linux4afrika.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/img_2016-01-11_Cheso1-75x75.jpg 75w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/linux4afrika.de\/?attachment_id=722'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/linux4afrika.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/img_2016-01-11_Cheso2-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/linux4afrika.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/img_2016-01-11_Cheso2-150x150.jpg 150w, https:\/\/linux4afrika.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/img_2016-01-11_Cheso2-90x90.jpg 90w, https:\/\/linux4afrika.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/img_2016-01-11_Cheso2-75x75.jpg 75w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/linux4afrika.de\/?attachment_id=723'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/linux4afrika.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/img_2016-01-11_Cheso3-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/linux4afrika.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/img_2016-01-11_Cheso3-150x150.jpg 150w, https:\/\/linux4afrika.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/img_2016-01-11_Cheso3-90x90.jpg 90w, https:\/\/linux4afrika.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/img_2016-01-11_Cheso3-75x75.jpg 75w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/linux4afrika.de\/?attachment_id=724'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/linux4afrika.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/img_2016-01-11_Cheso4-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/linux4afrika.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/img_2016-01-11_Cheso4-150x150.jpg 150w, https:\/\/linux4afrika.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/img_2016-01-11_Cheso4-90x90.jpg 90w, https:\/\/linux4afrika.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/img_2016-01-11_Cheso4-75x75.jpg 75w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><br style=\"clear: both\" \/>\n\t\t<\/div>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fr\u00fchstart! 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