{"id":240,"date":"2015-02-23T00:00:56","date_gmt":"2015-02-22T23:00:56","guid":{"rendered":"https:\/\/linux4afrika.de\/?p=240"},"modified":"2017-03-07T17:33:45","modified_gmt":"2017-03-07T16:33:45","slug":"besuch-der-linux4afrika-projekte-in-mosambik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/linux4afrika.de\/?p=240&lang=de","title":{"rendered":"Besuch der Linux4Afrika Projekte in Mosambik"},"content":{"rendered":"<p>Mein Besuch in Mosambik verfolgte im Rahmen des Linux4Afrika Projektes zwei Ziele:<\/p>\n<ul>\n<li>Motivationsschub f\u00fcr die Studenten der Eduardo Mondlane Universit\u00e4t in Maputo<\/li>\n<li>Besuch der Escola Secundaria Eduardo Mondlane Schule in einem Vorort der Hauptstadt.<\/li>\n<\/ul>\n<p>W\u00e4hrend ersteres eine rege Resonanz erzeugte, war das zweite Vorhaben leider weniger erfolgreich.<\/p>\n<p>Die Resonanz der Studenten an der Uni war positiv. Nahezu der gesamte Studienjahrgang IT war an diesem Samstag anwesend. Das Open Source Thema war aber vermutlich auch zu verlockend: &#8222;Angriffe und Sicherheit von Android Systemen&#8220; weckte gro\u00dfes Interesse. HP unterrichtete selbst nur wenige Teile des Workshops, das meiste wurde von unserem Partner Celso Timana unterrichtet, der durch eine vorherige Einweisung den Stoff sehr anschaulich vermittelte.<br \/>\nDie Erfahrung solcher Veranstaltungen in der Vergangenheit zeigte auch diesmal wieder, dass die englische Sprache zwar allgemein verstanden wurde, die Teilnehmer aber kaum Fragen stellten. Eine komplett andere Situation lag vor, als der Unterricht in portugiesisch durchgef\u00fchrt wurde. Die Diskussion wollte kein Ende finden.<\/p>\n<p>Schwieriger gestaltete sich der darauffolgende Montag: Besuch an der Escola Secundaria Eduardo Mondlane Schule, eine halbe Fahrstunde au\u00dferhalb Maputos. Dreimal mussten wir umkehren, da auf den versandeten Stra\u00dfen kein Durchkommen war. Zuerst sah es so aus, als ob der tiefe Sand die Probleme bereiten w\u00fcrde, aber drei tiefe Mulden waren dann doch das gr\u00f6\u00dfere Problem. Am Tag zuvor wurden sie durch Regen gut gef\u00fcllt, eine Durchfahrt dort war unm\u00f6glich. Aber bekanntlich f\u00fchren ja viele Wege nach Rom, in unserem Fall dann an die Escola Secundaria Eduardo Mondlane Schule<br \/>\nDort endlich angekommen, wollten wir das Klassenzimmer mit Lehrer und Sch\u00fclern besuchen. Leider war nur Paulo, der Lehrer anwesend, der verzweifelt an einem offen ausgelegten Mainboard &#8222;operierte&#8220;. Bis Januar lief der Server problemlos \u00fcber zwei Jahre, ebenso die Thin Clients. Statt mich nun vor dem Abflug \u00fcber das defekte Board zu informieren, wurde es geheim gehalten und erst im letzten Augenblick wurde \u201eFarbe bekannt\u201c. Wir h\u00e4tten problemlos innerhalb 15 Minuten ein aus Deutschland mitgebrachtes Board einbauen k\u00f6nnen. Nun war es eben so. Umsonst hingefahren, einen halben Tag verd\u00f6delt und jetzt suchen wir nach einem lokalen Anbieter, der ein Board verkauft. Vermutlich wird es deutlich teurer und vermutlich dauert es auch deutlich l\u00e4nger, bis wieder Unterrichte stattfinden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Daraus gelernt: Die Entscheidung, in Nairobi &#8222;fat clients&#8220; einzusetzen, war richtig. Bei einem Serverausfall kann so wenigstens noch unterrichtet werden.<br \/>\nDazu bedarf es jedoch PCs mit der entsprechenden Leistung. Die Spenden der letzten 12 Monate waren leistungsm\u00e4\u00dfig immer in der Region &#8222;AMD64 Dual Core&#8220; angesiedelt. Dank eines gro\u00dfz\u00fcgigen deutschen Internet Service Providers sind auch Festplatten und Arbeitsspeicher kein Hindernis mehr. In der Regel k\u00f6nnen die FAT Clients mit Festplatten >= 300GB und 4 GB RAM ausgestattet werden.<\/p>\n\n\t\t<style type=\"text\/css\">\n\t\t\t#gallery-1 {\n\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-item {\n\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\twidth: 33%;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 img {\n\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-caption {\n\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t}\n\t\t\t\/* see gallery_shortcode() in wp-includes\/media.php *\/\n\t\t<\/style>\n\t\t<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-240 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/linux4afrika.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/Mosambik_IMG_7984.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/linux4afrika.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/Mosambik_IMG_7984-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/linux4afrika.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/Mosambik_IMG_7984-150x150.jpg 150w, https:\/\/linux4afrika.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/Mosambik_IMG_7984-90x90.jpg 90w, https:\/\/linux4afrika.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/Mosambik_IMG_7984-75x75.jpg 75w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/linux4afrika.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/Mosambik_IMG_9389.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/linux4afrika.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/Mosambik_IMG_9389-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/linux4afrika.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/Mosambik_IMG_9389-150x150.jpg 150w, https:\/\/linux4afrika.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/Mosambik_IMG_9389-90x90.jpg 90w, https:\/\/linux4afrika.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/Mosambik_IMG_9389-75x75.jpg 75w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl>\n\t\t\t<br style='clear: both' \/>\n\t\t<\/div>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mein Besuch in Mosambik verfolgte im Rahmen des Linux4Afrika Projektes zwei Ziele: Motivationsschub f\u00fcr die Studenten der Eduardo Mondlane Universit\u00e4t in Maputo Besuch der Escola Secundaria Eduardo Mondlane Schule in einem Vorort der Hauptstadt. W\u00e4hrend ersteres eine rege Resonanz erzeugte, war das zweite Vorhaben leider weniger erfolgreich. Die Resonanz der Studenten an der Uni war positiv. Nahezu der gesamte Studienjahrgang [&#8230;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1,9],"tags":[134],"class_list":["post-240","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","category-projektberichte","tag-mosambik"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/linux4afrika.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/240","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/linux4afrika.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/linux4afrika.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/linux4afrika.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/linux4afrika.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=240"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/linux4afrika.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/240\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":245,"href":"https:\/\/linux4afrika.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/240\/revisions\/245"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/linux4afrika.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=240"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/linux4afrika.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=240"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/linux4afrika.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=240"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}