{"id":1386,"date":"2018-02-04T17:26:35","date_gmt":"2018-02-04T16:26:35","guid":{"rendered":"https:\/\/linux4afrika.de\/?p=1386"},"modified":"2018-03-01T22:35:03","modified_gmt":"2018-03-01T21:35:03","slug":"in-der-hitze-der-nacht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/linux4afrika.de\/?p=1386&lang=de","title":{"rendered":"In der Hitze der Nacht"},"content":{"rendered":"<p>Am Sonntag ging es dann nach Chesongoch im Rift Valley. Da wir wenig Zeit hatten, haben wir uns entschlossen, mit dem Flugzeug nach Eldoret zu fliegen, wo uns der Jeep der Missionsschwestern abholte. An dem Service der Skyward Express Fluglinie kann sich so mache Europ\u00e4ische Airline ein Beispiel nehmen: auf die Minute starten, auf die Minute landen und dazu preiswert. F\u00fcr Sr. Liliane, Leiterin der Mission in Chesongoch, die in Karen an einem Seminar teilnahm und mit uns zur Mission zur\u00fcckkehren sollte, war der 45min Flug ein erstes Erlebnis.<\/p>\n<p>Der Ort Eldoret hat sich in den letzten Jahren m\u00e4chtig entwickelt, \u00fcberall wird gebaut und nat\u00fcrlich steht man schnell im Stau. So dauerte es eine gute halbe Stunde, bis wir aus dem Ort heraus waren und ins Rift Valley fuhren. Die Stra\u00dfen sind weitgehend geteert bis auf ein St\u00fcck hinter Iten und nat\u00fcrlich die \u201cButterroad\u201d. Wir haben diesem Teilst\u00fcck hinab ins Tal den Namen gegeben, weil man    Milch nicht \u00fcber diese Stra\u00dfe fahren kann, ohne dass daraus Butter geworden w\u00e4re. So schaukelt es durch die Schlagl\u00f6cher. Auf der R\u00fcckfahrt hat sich ein Lastwagen am Hang \u201cbequem\u201d gemacht, so dass wir kaum vorbei kamen mit dem Risko, die ca. 500m abzust\u00fcrzen.<\/p>\n<p>Die Mission hat sich auch stak ver\u00e4ndert, den sie verf\u00fcgt \u00fcber ein G\u00e4stehaus mit ca. 15 Zimmern. Allerdings waren wir die einzigen G\u00e4ste, denn die Sicherheitslage h\u00e4lt immer noch viele Besucher davon ab, ins Rift Valley zu kommen. Die dort installierten Computer funktionierten insgesamt tadellos, eine Tastatur und eine Maus hatten den Geist aufgegeben. Und nat\u00fcrlich sind die BIOS-Batterien in die Jahre gekommen (wie auch in Ruaraka) und m\u00fcssen dringend getauscht werden.<\/p>\n<p>Ebenfalls fehlt Zugang zum Internet, wonach die (wenigen) Besucher fragen.<\/p>\n<p>Wir werden einen der mitgebrachten Access-Points mit einem Safaricom Stick best\u00fccken, damit sie dann \u00fcber den nahegelegene Sendeturm UMTS-Wireless LAN bekommen.<\/p>\n<p>Die Temperaturen und die M\u00fccken lie\u00dfen zumindest Michael nicht gut schlafen und Kenia Power war wie immer unzuverl\u00e4ssig und lie\u00df die Steckdosen wirkungslos in der Wand.<\/p>\n<p>Die R\u00fcckfahrt startete im 7.00 Uhr, um den Bus in Eldoret um 11.00 Uhr zu erreichen. Die Fahrt dauert dank beschriebenen geteerten Stra\u00dfe insgesamt 3 Stunden und erm\u00f6glichte eine Sanit\u00e4re Pause in der Mission. Uns Busfahrer wurde zwar als zuverl\u00e4ssig beschrieben \u2013 er war vermutlich farbenblind, denn er erkannt nicht die Vielzahl der durchgezogenen gelben Linien auf der Strasse (\u00dcberholverbot!!!) und nach so manchen Man\u00f6vern haben sich Werner und Michael angeschaut und tief durchgeatmet. Werners Punktekatalog ergab F\u00fchrerscheinentzug auf Lebenszeit, in der Schweiz w\u00e4re er vermutlich im Gef\u00e4ngnis gelandet und der Bus w\u00e4re konfisziert worden. Andere L\u00e4nder, andere Sitten.<\/p>\n<p>In den letzten Tagen haben wir nat\u00fcrlich die \u00f6rtlichen Nachrichten verfolgt \u2013 der Oppositionsleader wurde von seinen Anh\u00e4ngern am Dienstag (unserem R\u00fcckreisetag) zum \u201cPr\u00e4sidenten\u201d eingeschworen, was nat\u00fcrlich nicht \u00fcberall und Jedermann gro\u00dfe Freude erzeugte \u2013 im Gegenteil. Chaos in Nairobi Center. Und so fuhr der Bus \u00fcber Schleichwege in die Stadt, wo wir und andere Fahrg\u00e4ste dann abgeholt wurden. Immerhin gab es keine Toten oder schwer verletzte, soweit die Medien hier berichteten. Alles ruhig und friedlich am Mittwoch.<\/p>\n\n\t\t<style type=\"text\/css\">\n\t\t\t#gallery-1 {\n\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-item {\n\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\twidth: 25%;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 img {\n\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-caption {\n\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t}\n\t\t\t\/* see gallery_shortcode() in wp-includes\/media.php *\/\n\t\t<\/style>\n\t\t<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-1386 gallery-columns-4 gallery-size-thumbnail'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/linux4afrika.de\/?attachment_id=1393'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/linux4afrika.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Ruaraka_26-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/linux4afrika.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Ruaraka_26-150x150.jpg 150w, https:\/\/linux4afrika.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Ruaraka_26-90x90.jpg 90w, https:\/\/linux4afrika.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Ruaraka_26-75x75.jpg 75w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/linux4afrika.de\/?attachment_id=1391'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/linux4afrika.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Ruaraka_24-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/linux4afrika.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Ruaraka_24-150x150.jpg 150w, https:\/\/linux4afrika.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Ruaraka_24-90x90.jpg 90w, https:\/\/linux4afrika.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Ruaraka_24-75x75.jpg 75w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/linux4afrika.de\/?attachment_id=1390'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/linux4afrika.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Ruaraka_21-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/linux4afrika.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Ruaraka_21-150x150.jpg 150w, https:\/\/linux4afrika.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Ruaraka_21-90x90.jpg 90w, https:\/\/linux4afrika.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Ruaraka_21-75x75.jpg 75w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/linux4afrika.de\/?attachment_id=1389'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/linux4afrika.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Ruaraka_20-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/linux4afrika.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Ruaraka_20-150x150.jpg 150w, https:\/\/linux4afrika.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Ruaraka_20-90x90.jpg 90w, https:\/\/linux4afrika.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Ruaraka_20-75x75.jpg 75w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><br style=\"clear: both\" \/>\n\t\t<\/div>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Sonntag ging es dann nach Chesongoch im Rift Valley. 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